NBBL und zweite Mannschaft siegen, JBBL unterliegt

Rockets 2 gewinnen in Rosenheim

Die Gothaer Regionalliga-Basketballer zeigten am Wochenende eine gelungene Leistung und konnten einen deutlichen 92:65-Sieg feiern. Nach einem guten Start der oberbayerischen Hausherren (19:20), gelang es den Raketen anschließend mehr dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Zur Halbzeit lagen die Thüringer mit fünf Punkten vorne (43:38). Im dritten Viertel zogen die Gäste mit einem 14:0-Lauf erstmals deutlich davon und auch das letzte Viertel ging klar an die Rockets.

Ein hervorragendes Spiel machte Guard David Taylor, der neben zahlreichen starken Zügen zum Korb (26 Punkte), besonders auch in der Verteidigung am Ball, sowie im Rebound überzeugte. Zudem zeigte sich einmal mehr die hohe Bereitschaft aller Spieler selbstbewusst Verantwortung zu übernehmen. In der Offense steuerten alle neun beteiligten Spieler Punkte bei und in der Verteidigung agierte das Team als starke Einheit. Gerade die beiden Großen Tobias Bode (7 Punkte, 11 Rebounds) und Robert Franklin (15 Punkte, 8 Rebounds) zeigten sich im ganzen Spielverlauf sehr präsent.

Trainer Gut fand nach der Partie lobende Worte für seine Schützlinge: „Ich bin stolz auf die Jungs, sie sind heute hervorragend aufgetreten und haben eine sehr engagierte Leistung erbracht. Wir konnten unseren Spielrhythmus über die 40 Minuten richtig gut entwickeln und haben als Team sehr sicher agiert.“

NBBL siegt zweifach

Das Team von Stefan Mähne hat die letzten beiden Spiele der regulären Saison für sich entschieden und somit den Sprung auf den 7. Tabellenplatz geschafft.
Gegen die bis dato ungeschlagenen Nürnberger entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Raketen vor allem durch ihre gute Defensivarbeit zu überzeugen wussten. Die Gäste fanden nur schwer ins Spiel, die Nachwuchsraketen setzten sich schnell mit einem 7:0-Lauf ab und gaben die Führung nicht aus der Hand. Die Franken blieben dennoch immer in Schlagdistanz, doch die Abwehr der Raketen ließ sich nicht von den Offensivbemühungen des Tabellenersten beeindrucken. Vor allem im Low Post waren die Hausherren immer aufmerksam und nahmen so den Big Man der Nürnberger erfolgreich aus dem Spiel.
Am Ende freuten sich die Rockets über einen 69:58-Erfolg und nahmen natürlich viel Motivation für das bereits zwei Tage später stattfindende Spiel in Crailsheim mit.
Gegen die U19-Bundesliga der Crailsheim Merlins bestätigte die NBBL ihre aufsteigende Form und siegte deutlich mit 90:69.
Nach einem hektischen Start fanden die Raketen schnell ins Spiel und gingen in Führung.
Die Gäste machten sich das Leben in der Folge aber selbst schwer, sodass Crailsheim zum 20:25 aufschließen konnte. Doch die Rockets stabilisierten sich wieder und setzten sich am Ende des dritten Viertels vorentscheidend mit 74:64 ab. Mit einer starken Teamleistung gelang es den Nachwuchsraketen bis zum Schlusspfiff den Vorsprung weiter auszubauen.
In der ersten Playdown-Runde sind die Raketen nun gegen Rekordmeister Urspring gefordert.

Jungraketen scheiden aus Playoffs aus

In einem spannenden Spiel musste sich das JBBL-Team der Rockets mit 71:76 geschlagen geben und hat somit den Einzug in die nächste Playoff-Runde verpasst.

Trotz guter offensiv Bemühungen der Raketen, gelangen den Gästen immer wieder einfache Körbe, die sich zum Viertelende auf 16:21 absetzen konnten.
Doch die Raketen gaben die richtige Antwort, kamen durch Moritz Hausotte und Magnus Hüller auf 35:38 im zweiten Viertel heran. Im weiteren Spielverlauf überzeugten die Gastgeber mannschaftlich offensiv überzeugen, doch defensive Nachlässigkeiten verhinderten ein besseres Abschneiden bis zur Halbzeitpause (38:45).
Die norddeutschen Gäste starteten stark in die 2. Halbzeit (47:59). Es dauerte bis zur 26. Minuten, ehe die Rockets offensiv getragen von Paul Schierhorn, der sich aufgrund von Foulbelastung – 4 zur Halbzeit, kaum entfalten konnte, wieder den Abstand auf unter 10 Punkte (52:61) drücken konnten.
Auch wenn die Rockets nun besonders in der Verteidigung alles in die Waagschale warfen und nur 11 Punkte im letzten Viertel zuließen, schafften es die Jungraketen bis 2 Minuten vor Spielende nicht, den Abstand unter die magische 10 Punkte Marke zu drücken. Erst in der letzten Minute konnte man mit einem 6:0-Lauf noch einmal für Spannung sorgen, doch der Endspurt kam zu spät.

Coach Peter Krautwald: „Leider haben uns die Ausfälle von Paul Schierhorn und Kevin Kollmar in den entscheidenden Spielen hart getroffen und haben uns enorm geschwächt, sodass wir den Dragons in den entscheidenden Momenten keine Paroli bieten konnten.“

Foto: Fanclub Blaue Hölle